MATZ.Theater mit Masken

wurde 2006 von Lille May und Andreas Meister als Plattform für "kleine" Maskentheaterprojekte ins Leben gerufen.

Im künstlerischen Alltag leiten die beiden den Maskenbereich des Blaumeier-Ateliers in Bremen und inszenieren dort Maskentheater für Bühnen-, Straßen- und Parkinszenierungen.
www.blaumeier.de

MATZ. Theater mit Masken ist das freie Forum zum Verwirklichen von Spielideen neben den oft großen Blaumeier-Projekten. Selber auf der Bühne stehen und als MaskenspielerIn die eigene Spielfreude auszuleben ist Ziel und Motivation.

Zusammen mit weiteren KollegenInnen und SchauspielerInnen realisieren sie jedes Jahr eine begrenzte Anzahl von Aufführungen und Projekten jenseits ihrer künstlerischen Tätigkeit im Blaumeier-Atelier.

WalkActs sind elementare Bausteine der MATZ- Theaterarbeit. In der Maskenwerkstatt werden neue Masken gebaut, es wird experimentiert, Spielideen werden ausprobiert, Maskenfiguren entwickelt.

Regelmäßig wird die Baseler Fasnacht als mehrtägiger Spielplatz genutzt um neue Maskenfiguren "loszulassen" und erste Erfahrungen im Kontakt mit dem Publikum zu sammeln. Mit diesem Erfahrungsschatz werden die Maskenfiguren in unterschiedlichen WalkActs und Inszenierungen eingesetzt.

Sowohl heitere, komödiantische Spielsets gehören zum Repertoire wie poetische, tief berührende Stimmungen. Die komplexe emotionale Vielfalt der Masken jenseits aller Wortsprache fasziniert generationsübergreifend und international.

 

 

Die Projektidee "Café Tullio" entspringt dem Wunsch die Trennlinie zwischen den Maskenwelten und den ZuschauerInnen zu verschieben, verwischen, aufzulösen - und ZuschauerInnen als Gäste einzuladen in die Maskenwelten einzutreten. Die Bandbreite der Spielsets im Café Tullio reicht vom feinen poetischen Bildertheater bis hin zum direkten Kontakt mit den Gästen.

Wenn die Masken auf Distanz bleiben "leben sie im eigenen Raum" und lassen den ZuschauerInnen Platz für eigene Phantasien und Geschichten. In der Improvisation mit den Gästen sind die Aktionen der Maskenfiguren eine beständige "Einladung zum Tanz". Freundlich provozierend locken sie die Betrachter in ein gemeinsames Spiel und können dies steigern bis zum herben und frivolen Slapstick. Hier bleibt kein Auge trocken und das Maskenspielen macht sehr, sehr viel Spaß... 

MATZ - Das Ensemble

Lille May und Andreas Meister arbeiten seit vielen Jahren gemeinsam an unterschiedlichen Theaterprojekten mit Masken.

Die inspirierende Zusammenarbeit mit KollegInnen und KünstlerInnen aus den Bereichen Schauspiel, Bühnenbild, Lichtkunst, Musik, Tanz und Fotografie bildet die kreative Basis von MATZ. Theater mit Masken.

Lille May
Bildende Künstlerin, Maskenbauerin, Schauspielerin, Bühnen- und Kostümbildnerin.

Studium an der Hochschule für Künste, Bremen, Freie Kunst, Schwerpunkt "Plastik", Meisterschülerin von Prof. Yuji Takeoka.

Seit 1996 ist Lille May Mitglied des Maskenensembles des Blaumeier-Ateliers in Bremen, seit 2008 feste Mitarbeiterin des Ateliers und dort verantwortlich für das Maskenensemble, Maskenwerkstatt, Kostümgestaltung.

Im Blaumeier-Atelier verantwortlich für Realisation von Bühnenproduktionen, WalkActs und Parkinszenierungen mit Masken: FreiNacht der Masken (2003 – 2006), Danse Mascabre, Dem Himmel so nah, Fest der Masken, Terra Incognita, Schweinebande, Camera Obscura, MASKAPELLE, Kopf über Kopf.

Freie Projekte, WalkActs, Inszenierungen, Maskenwerkstatt, Kostümgestaltung.

Andreas Meister
Regisseur, Schauspieler, Maskenbauer, Bühnenbildner.

Seit 1987 Mitarbeiter des Blaumeier-Ateliers Bremen, Leitung des Maskenensembles des Ateliers.

Masken- und Großmaskenbau, Regie und Schauspiel für Produktionen wie u.a.:
Beerdigung der Sardine, Jakob´s Krönung, Fast Faust, die Veranstaltungsreihe "FreiNacht der Masken" von 2000-2006, Danse Mascabre, Dem Himmel so nah, Fest der Masken, Terra Incognita, Schweinebande, Camera Obscura, MASKAPELLE

Parallel dazu freie Projekte und die Zusammenarbeit mit anderen freien KünstlerInnen:
1991-2006 "Fabula Rasa" maskiertes Kabarett von Pago&Koch (ausgezeichnet mit dem Schwerter Kleinkunstpreis).
Seit 2000 diverse WalkActs, Outdoor-Inszenierungen und Konzeptveranstaltungen, immer im Mittelpunkt der künstlerischen Arbeit: Theater mit Masken.